Tagesgeld Zinsen
Direkt- und Internetbanken bieten für Anleger die attraktivsten Tagesgeld Zinsen. Das Kapital kann bei vielen Anbietern ohne Mindestanlage bzw. ab 1 Euro in ein Tagesgeldkonto investiert werden. Das Geld ist jederzeit schnell wieder verfügbar, denn eine besondere Kündigungsfrist müssen Anleger nicht beachten. Ein Abruf des angelegten Kapitals ist online oder telefonisch möglich. Der gewünschte Betrag steht dann in der Regel am nächsten Bankarbeitstag auf dem eigenen Girokonto zur Verfügung.
Tagesgeld Zinsen sind bei den meisten Banken variabel. Eine Anpassung findet immer dann statt, wenn es Veränderungen bei den Zinsen am Geld- oder Kapitalmarkt gibt. Während besonderer Aktionswochen oder als spezielles Angebot können die Tagesgeld Zinsen aber auch als Festkonditionen angeboten werden. Besonders Neukunden, die zum ersten Mal bei der Bank ein Tagesgeldkonto eröffnen, erhalten dann für einen Zeitraum von beispielsweise drei bis sechs Monaten für das angelegte Geld feste Tagesgeld Zinsen. Nach Ablauf des garantierten Tagesgeld Zinssatzes gelten die normalen Konditionen für Bestandskunden.
Die Banken bieten in der Regel drei Termine für die Zahlung der Tagesgeld Zinsen an: monatlich, vierteljährlich oder einmal pro Jahr. Bei monatlicher Überweisung der Zinsen und Verbleib auf dem Tagesgeldkonto verbessert sich für den Sparer durch den Zinseszinseffekt die Rendite der Tagesgeldanlage. Bei vierteljährlicher oder jährlicher Zinszahlung ist der Zinseszinseffekt geringer.
Die Tagesgeld Zinsen stellen Erträge aus Kapitalvermögen dar und unterliegen damit der Abgeltungssteuer. Um diesen direkten Steuerabzug zu vermeiden, können Anleger ihrer Bank einen Freistellungsauftrag erteilen. Damit sind pro Jahr Kapitalerträge bis zu 801 Euro für einen einzeln veranlagten Sparer steuerfrei. Zusammen veranlagte Sparer, zum Beispiel Eheleute, können den doppelten Betrag an Zinsen erzielen, ohne dass die Abgeltungssteuer anfällt.